Häufig gestellte Fragen

Wir haben für Sie hier häufig gestellte Fragen rund um das Thema Bootspflege zusammengestellt. Sie finden wichtige und interessante Informationen u.a. zu den Bereichen NANO-Technologie, HIGH-PROTECT, Korrosionsschutz, Anstrich von Motoren, den Umgang mit unebenen Flächen, Behandlung von Osmose und vieles mehr.

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Welche klimatischen Bedingungen müssen vorhanden sein, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können?

Das richtige Arbeitsklima

Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Topfzeit
Die idealen Bedingungen für Arbeiten mit Farbe liegen bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 65 %. Die Angaben in der HEMPEL-BROSCHÜRE und auf den Produktetiketten und -datenblättern gelten immer für eine Temperatur von 20 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 60-65 %. Nun liegen diese Bedingungen in der Praxis nicht immer vor, wenn Boote gestrichen werden. Feuchtes Wetter mit Nebel, Tau und Kondenswasserbildung oder Temperaturen unter + 5 °C verbieten einen Anstrich jedoch generell. Bei 2-Komponenten-Produkten ist die sogenannte Topfzeit, die Zeit, in der das Material verarbeitungsfähig ist, zu beachten. Bei großen Gebinden und besonders bei höheren Temperaturen kann sich die Topfzeit aufgrund einer höheren Reaktionswärme verkürzen. Deshalb sollte die Farbe umgehend nach dem Anrühren verarbeitet werden. Rühren Sie nicht mehr 2-Komponenten-Farbe an, als Sie verarbeiten können. Es wäre schade, wenn die Farbe im Topf aushärtet. Als Faustregel für lösemittelbasierende Farben gilt: Bei nur 10 °C verdoppelt sich die Zeit für die Trocknung oder chemische Reaktion in etwa - und damit auch die Überstreichintervalle. Ist die Temperatur um 10 Grad höher als angegeben, halbieren sich die Zeiten annähernd. Bei niedrigen Temperaturen haben Farben eine dickere Konsistenz. Das macht die Verarbeitung schwieriger und verleitet zu übermäßiger Verdünnerzugabe. Durch die zusätzliche Verdünnung verlängern sich aber die Trockenzeiten zwischen zwei Anstrichen. Das Lösemittel muss eine Möglichkeit zum Entweichen haben, bevor die nächste Farbschicht aufgetragen wird. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte Luft. Wenn feuchte Luft abgekühlt wird, ist bald eine Temperatur erreicht, bei der mehr Feuchtigkeit vorhanden ist, als die Luft noch aufnehmen kann. Das ist der sog. Taupunkt. Luftfeuchtigkeit wird dann als Tautropfen auf der zu beschichtenden Oberfläche kondensieren und die Haftung der Farbe verhindern. Es ist also Vorsicht geboten, wenn ein kalter Rumpf schon bei den ersten Sonnenstrahlen oder spät nachmittags angestrichen werden soll!

Die Belüftung

Farben enthalten in der Regel Lösemittel, die während der Trocknung der Farbe verdunsten. Diese Lösemittel dürfen nicht wie eine Dunstglocke über der Farbschicht "stehen bleiben". Die Farbe trocknet dann schlechter. Daher ist für ausreichende Belüftung (nicht aber für Zugluft) zu sorgen. Im Freien ist auch an windstillen Tagen genügend Luftbewegung, so dass die Farbe trocknen kann. An zugigen und windigen Orten werden dagegen Staub und kleine Sandkörner aufgewirbelt und lagern sich dann auf dem frischen Lackfilm ab. Außerdem könnte die Farbe zu schnell trocknen, die Farbe verläuft dann nicht mehr so gut. Die Folge: man sieht jeden Pinselstrich.

Die Sonne
Natürlich macht die Arbeit bei gutem Wetter mehr Spaß. Direkte Sonneneinstrahlung auf den frischen Lackfilm sollte aber vermieden werden. Die Oberfläche kann auch bei kaltem Wetter relativ warm werden und die Trocknung dort so stark beschleunigen, dass die Lösemittel nicht mehr aus dem Farbfilm entweichen können.

Die Farbe

Jede Dose Farbe muss vor der Verarbeitung gut aufgerührt werden, damit alle Inhaltsstoffe gleichmäßig verteilt werden. Zur Verdünnung dürfen nur die vorgeschriebenen Verdünnungen in den angegebenen Mengen eingesetzt werden. Man neigt häufig dazu, Farbe zu stark zu verdünnen. Das ist meistens nicht notwendig und verlängert unnötig die Trocknungszeiten. Bei kaltem Wetter kann es hilfreich sein, die Farbe vor der Verarbeitung über Nacht z.B. in der Wohnung zu lagern. Die Farbe ist dann nicht so zäh, sie lässt sich besser streichen oder spritzen. So vorgewärmte 2-Komponenten-Farbe härtet schneller aus als kalte Farbe.

Tipp
Die äußeren Bedingungen sind normalerweise in Ordnung, wenn eine angefeuchtete Oberfläche (am besten die zu streichende Fläche) innerhalb von 10-15 Minuten wieder getrocknet ist. Bei kaltem Wetter wird Farbe dickflüssig. Dies kann vermieden werden, wenn die Dose in ein lauwarmes Wasserbad gestellt wird.

Kategorie: YACHTCARE
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Welche Vorbereitungen müssen für einen perfekten Anstrich getätigt werden?

Wichtig für den perfekten Anstrich: die gründliche Vorbereitung

Prüfen des Altanstriches
Soll ein Wiederholungsanstrich durchgeführt werden, muss zunächst geprüft werden, ob der vorhandene Anstrich noch eine gute Haftung zum Untergrund besitzt. Ein Test kann mit einem starken Klebestreifen problemlos und einfach durchgeführt werden. Pressen Sie den Klebestreifen an mehreren Stellen auf der zu bearbeitenden Fläche auf und ziehen Sie ihn ruckartig und schnell wieder ab. Bleibt altes Anstrichmaterial am Klebestreifen hängen, so muss dieser Anstrich auf jeden Fall entfernt werden, da es sonst auch zum Haftungsverlust eines Nachfolgeanstriches kommen wird. Altanstriche können durch Schleifen oder durch Farbentferner (nur 1-Komponenten-Anstriche!) entfernt werden.

Grundregeln zum Überstreichen

Wenn ein vorhandener Anstrich für tragfähig befunden wurde, müssen gewisse Regeln beachtet werden: 

  • Sind Zusammensetzung oder Aufbau des Altanstriches nicht bekannt, so ist es immer besser, den Anstrich von der Basis her neu aufzubauen. Die Chancen, durch Experimentieren Zeit und Geld zu sparen, sind gering, das Ergebnis ist meist unbefriedigend.

  • Bringen Sie auf einen vorhandenen Altanstrich nur ein passendes Konservierungssystem auf. Auf "weichen" Untergründen, Primern oder Antifoulings keine "harten" Primer (z.B. HEMPEL LIGHT PRIMER) oder Endanstriche (HEMPEL POLY BEST oder HEMPEL DIAMOND VARNISH) verwenden. Faustregel: Auf einkomponentigen Untergründen keine zweikomponentigen Anstriche einsetzen! 

Reinigen, Schleifen, Entfernen von Altanstrichen
Oberflächen, die eines neuen Anstriches bedürfen, müssen zuerst gründlich gereinigt werden. Schmutz, Öl, Fett, Wachs, Silikon, Trennmittel und andere Verschmutzungen müssen vor dem Schleifen gründlich entfernt werden, andernfalls wird das Fett mit dem Schleifstaub lediglich auf der Oberfläche verteilt. Das gilt für Neuanstriche ebenso wie für Wiederholungsanstriche. Benutzen Sie zur Reinigung HEMPEL PRE CLEAN, warmes Wasser und eine Bürste. Manchmal ist es angebracht, einen "Scotchbrite"-Schwamm zu verwenden. Bei ungenügender Reinigung drückt man den Schmutz nur in die Schleifriefen, ohne ihn zu entfernen. Ob Sie ausreichend gereinigt haben, erkennen Sie, wenn Wasser auf der gereinigten Oberfläche gleichmäßig und ohne zu perlen abläuft. Bevor nun gestrichen wird, muss die gereinigte Fläche wieder absolut trocken sein. Um die Voraussetzung für eine gute Haftung des Anstriches zu schaffen, muss immer gut geschliffen werden, bis die Oberfläche gleichmäßig matt erscheint. Zwischen den einzelnen Anstrichen muss dann geschliffen werden, wenn zwischen den Anstrichen mehr Zeit verstrichen ist als vorgeschrieben oder wenn die Fläche besonders glatt werden soll. Da Trockenschleifen eine staubige Angelegenheit ist, empfiehlt es sich, nass zu schleifen. Nassschleifen ist außerdem wesentlich wirtschaftlicher, da das Schleifpapier dabei länger seine Wirkung behält, sofern es nass genug gehalten wird. Wenn Sie dennoch trocken schleifen, setzen Sie am besten einen Exzenterschleifer ein, an den ein Industriestaubsauger angeschlossen wird. Das Boot sollte dabei zusätzlich bis zum Boden abgehängt werden.

Schleifstaub richtig entfernen

Schleifstaub hält sich auf Oberflächen hartnäckiger als man glaubt. Ein Abspülen mit Wasser oder ein Entfernen mit Pressluft führt oft nur zu einem Teilerfolg. Beim Abspülen nur mit einem Wasserstrahl werden nie alle Staubbestandteile von der angerauten Fläche gelöst. Beim Entfernen mit Druckluft lädt sich (speziell bei GFK-Yachten) die Oberfläche noch statisch auf und „saugt“ die Staubpartikel wieder an. Absaugen ist schon besser, aber die elektrostatische Aufladung bleibt. Eine gründliche Reinigung erreicht man nur durch gleichzeitiges Abbürsten und Abspülen: Schlauch in der einen, Bürste in der anderen Hand. Waschen Sie den Schleifstaub mit viel frischem Wasser ab und lassen Sie die Flächen vor dem Anstrich trocknen. Wenn zwischen Schleifen und Streichen ein längerer Zeitraum liegt, sollte noch einmal nachgereinigt werden, um Staub und andere inzwischen angelagerte Schmutzpartikel zu entfernen. Beachten Sie bitte, dass Antifoulings grundsätzlich am besten nass abgeschliffen werden sollten, um eine Gesundheitsgefährdung durch Einatmen von Schleifstaub zu vermeiden. Aber auch beim Nassschleifen sollten Sie Schutzkleidung, Brille und Gummihandschuhe tragen.

Tipp
Ob das Gelcoat ausreichend entfettet ist, kann man feststellen, indem man es mit Wasser überspült. Wasser soll dann gleichmäßig ablaufen. Wenn sich Tropfen bilden, muss die Oberfläche erneut mit PRE CLEAN abgewaschen werden.

Kategorie: YACHTCARE
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Welche verschiedenen Methoden der Farbapplikation gibt es, welche Vorteile haben sie und welche Grenzen weisen sie auf?

Die Wahl des richtigen Werkzeugs

Pinsel
Pinsel sind das ideale Werkzeug zum Auftrag der ersten Primerschicht. Mit Pinseln wird die Farbe in den Untergrund einmassiert, die Farbe dringt in die Schleifriefen ein und haftet gut auf der Fläche. Die besten Lackierergebnisse werden mit Pinseln erzielt, die schräg geschnittene, feine Haare besitzen. Qualitativ minderwertige Pinsel, die Borsten statt feiner Haare haben, führen nicht zu befriedigenden Ergebnissen. Vorsicht vor Pinseln, die während der Arbeit "Haare lassen"! Versuchen Sie nicht, durch den Einkauf billiger Pinsel Geld zu sparen. Mit großen Pinseln arbeitet man schneller und besser. Ein guter Pinsel ist immer eine lohnende Investition.

Rollen
Farbrollen sind gut geeignet, um große Flächen relativ schnell zu beschichten. Sie ergeben jedoch eine dünne und ungleichmäßige Farbschicht. Die Penetration in angeschliffene Untergründe ist schlecht. Lammfellrollen und Mohairrollen hinterlassen beim Lackieren eine Struktur, die sog. Orangenhaut. Mit einigem Geschick kann man diese unruhige Oberfläche direkt nach dem Auftrag mit einem feinen Flachpinsel glätten. Schaumstoffrollen sind für Bootsanstriche nur bedingt geeignet. Durch Lösemittel können sie aufquellen, der Farbfilm wird dann sehr ungleichmäßig. Wenn sich die Rolle sogar auflöst, führt das zu aufwendiger und ärgerlicher Nacharbeit. Wenn Sie dennoch gern eine Schaumstoffrolle einsetzen möchten, wechseln Sie die Rolle häufig, bevor sie zu Schäden führen kann. Rollenapplikation mit hochverdichteten Kunststoffrollen (Schaumstoffrollen) reduzieren die Gefahr der Blasenbildung, die bei der Verwendung von Mohairrollen besteht. Allerdings ist hiermit die zu erreichende Schichtdicke geringer als z.B. bei der Pinselapplikation. Nach dem Rollenauftrag sollte die Fläche vertikal mit einem Pinsel verschlichtet werden. Für einige Produkte eignet sich die Schaumstoffrolle allerdings gut, z.B. für das Dünnschicht-Antifouling HEMPEL WATER GLIDE und das löse-mittelfreie Produkt HEMPEL HIGH PROTECT.

 

Flächenkissen
Die besten Ergebnisse werden erzeilt, wenn man das Flächenkissen für das Oberflächenfinish von Flöchen verwendet, die zuvor mit Pinsel oder Rolle beschichtet wurde.
Flächenkissen stets unmittelbar nach dem Farbauftrag anwenden. Ziehen Sie das Flächenkissen nur in eine Richtung.
Mit vertikalen Bewegungen verhindern sie eine zu hohe Schichtdicke, die zu einem Nachsacken führen kann. Diese
Technik lässt fast alle Applikationsspuren verschwinden und hinterlässt eine gleichmäßige Oberfläche.

Der Farbauftrag mittels Airless- oder Druckluftspritzen sollte dem Fachmann überlassen werden.

Trockenschichtdicken

Lammfellrolle:

30 - 40 µm

Mohairrolle:

10 - 20 µm

Flächenkissen:

30 - 60 µm

Pinsel:

30 - 50 µm

Luftspritzen:

30 - 100 µm

Airless-Spritzen:

50 - 200 µm, je nach Material bis 500 µm

Die erreichte Schichtdicke ist außer vom Werkzeug auch wesentlich vom Bindemittel der Farbe abhängig.

Reinigung von Werkzeugen

Zur Reinigung der Werkzeuge eignet sich entweder die jeweils verwendete Yachtverdünnung oder aber Reinigungsmittel wie HEMPEL PRE CLEAN (auch bei 2-komp. Lacken).

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Wie kann man Fehlerquellen vermeiden?

Grundvoraussetzung für jede Oberflächenbehandlung

Die zu behandelnde Oberfläche muss sauber, angeschliffen, fett- und staubfrei sein.

Zum Entfetten gibt es spezielle Reiniger wie zum Beispiel den HEMPEL PRE CLEAN, die effektiv gegen diverse Arten von Verunreinigungen wirken. Frischwasser und einfache Lösemittel reichen dafür nicht aus. Diese lösen zwar die Fette, entfernen sie aber nicht. Unbedingt vor der Schleifarbeit die Oberfläche entfetten.

Beim Schleifpapier entscheidet die Art des Untergrundes die erforderliche Körnung und die Wahl zischen Trocken- oder Nass-Schleifpapier. Antifouling sollte generell nass und Spachtelschichten trocken geschliffen werden.

Die Schleifrückstände werden sicher und gründlich mit einem YC TACKY CLOTH (Staubbindetuch) entfernt.

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Wie härten die verschiedenen Produkte aus?

Die Unterschiede zwischen 1- und 2-komponentigen Produkten

1-K-Produkte trocknen entweder durch die langsame Verdunstung der enthaltenen Lösemittel an die Luft (physikalisch trocknend z.B. HARD RACING) oder nutzen den Sauerstoff der Luft oder die Luftfeuchtigkeit als „zweite Komponente“ für eine Aushärtung (oxidativ trocknend z. B. BRILLIANT ENAMEL).

2-K-Produkte benötigen zwingend den vorgeschriebenen Härter im richtigen Mischungsverhältnis, um durch die entstehende chemische Reaktion auszuhärten (chemisch härtend z.B. POLY BEST)

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Welche Vorteile sprechen für einen 2-komponentigen Lack?

Vorteile eines 2-Komponenten Lackes

Ein 2-K-Lack wie POLY BEST oder DIAMOND VARNISH zeichnet sich durch eine Vielzahl von Plus-Punkten aus :

  • Hohe Kratz- und Abriebfestigkeit
  • Langanhaltende schöne Hochglanz-Oberflächen
  • Extreme Haltbarkeit

Aber die Verarbeitung muss genauer und sorgfältiger als bei 1-K-Lacke geplant werden. Das Mischungsverhältnis Basis-Härter muss gewissenhaft beachtet werden.

Auf arbeitenden Vollhölzern oder weichen Untergründen sollte kein 2-K-Lack aufgetragen werden, da er nicht elastisch genug ist und der Lackfilm einreißen  würden. Für diese Einsatzzwecke sind 1-K-Lacke viel besser geeignet.

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Welche Funktion übernimmt ein Primer?

Gründe und Funktionen von Primern (Grundierungen)

Ein Primer / Grundierung erfüllt verschiedene wichtige Zwecke :

  • Haftvermittler zwischen dem Untergrund und der folgenden Beschichtung
  • Verfüllung kleiner Krater, Schleifspuren und Rissen im Untergrund
  • Abdeckung von Spachtelarbeiten
  • Erhöhung des Glanzgrades von nachfolgenden Lackierungen
  • Epoxy-Primer in vorgeschriebener Schichtstärke bieten im Unterwasserbereich Korrosions- bzw. Osmoseschutz (z.B. LIGHT PRIMER und HIGH PROTECT)
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Für welchen Einsatzzweck soll welches Schleifpapier verwendet werden?

Optimale Anwendung des Schleifpapiers

 

Trockenschleifpapier

(Korund)

Nass-Schleifpapier (Siliziumcarbid)

Abschleifen von Farbresten nach dem Abbeizen

40 -80 Antifoulings nicht trocken schleifen!

40 - 80

Schleifen von Spachtelmasse

60 - 100

80 - 120

Anschleifen vor Primer- oder Antifouling- Auftrag

100 - 120

80 - 120

Anschleifen von bereits lackierten Flächen oder Gelcoat vor einer Neulackierung

120 - 200

180 - 240

Vor kleinen Ausbesserungen einer Lackschicht

 

220 - 400

Anschleifen vor dem letzten Lackanstrich

 

300 - 400

Vor dem Polieren von 2-Komponenten Lack

 

 - 1200

Tipp
Beim Schleifen mit Maschinen erzielt man bei gleicher Körnung deutlich glattere Oberflächen als beim Schleifen per Hand. Es kann bei hohen Drehzahlen passieren, daß die Flächen nicht mehr rau genug sind, um eine gute Haftung zu erzielen. Eine mit der Hand geschliffene Vergleichsfläche gibt Aufschluss über die richtige Körnung für die Maschine.

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Wie gleicht man unebene Flächen aus?

Unebene Flächen

Speziell bei Reparaturen müssen Flächenteile durch Spachtelmassen geglättet werden. Prinzipiell bestehen solche Reparaturbereiche aus bis zu vier Teilbereichen:

a) Haftschicht auf dem Untergrund, falls erforderlich

b) Füllschicht, gegebenenfalls in mehreren Aufträgen

c) Primer-Schicht für Antifoulings oder Lackschichten

d) Deckschicht (Antifouling oder Decklack)

Als Füllschichten werden meist 2-komponentige Polyester oder Epoxid-Spachtelmassen eingesetzt.

Polyester-Spachtelmassen eignen sich unter anderem für „weichere“ Untergründe wie z.B. geplanktem Weichholz im Überwasserbereich. Der Einsatz im Unterwasserbereich kann nur durch eine nachfolgende Absperrung mit Polyesterharzen oder Epoxidbeschichtungen erfolgen. Polyesterspachtelmassen sollten nicht auf epoxidbasierende Untergründe aufgetragen werden.

Epoxid-Spachtelmassen zeichnen sich durch sehr gute Wasserbeständigkeiten aus und werden aus diesem Grund für Unterwasserbereiche empfohlen. Allerdings können sie weitgehend nur auf starren Untergründen eingesetzt werden.

Für die Feinverspachtelung (Pore, kleine Kratzer u. Unebenheiten) auf metallischen sowie GFK-Untergründen im Überwasserbereich, eignet sich die Polyesterspachtelmasse YC FEW-Feinspachtel

YC V-11 FASERSPACHTEL (Polyester) ist für hoch beanspruchte Verfüllungen geeignet, die eine verstärkende Wirkung erfordern - wie beispielsweise bei Verklebungen zwischen Holz und GFK und der Befestigung von Holzleisten. Der Glasfaserspachtel kann in einer Schichtstärke von 5 mm auftragen werden. 

Der YC NAUTIC FILLER ist als einzige Polyesterspachtelmasse für den Einsatz wasserbelasteter Laminate aus GFK geeignet. Sie wird zum Verfüllen von Schrammen und Unebenheiten in Schichtdicken bis zu 1 mm eingesetzt.

WICHTIG: Mit YC NAUTIC FILLER behandelte Flächen im Unterwasserbereich müssen nachhaltig mit einer Polyester Deckschicht abgesperrt werden. 

Als Füllschicht kann auf starren und im Über- und Unterwasserbereich befindlichen Untergründen und Flächen z.B. der HEMPEL EPOXY FILLER speziell für kleinere Schäden (da 130 ml-Gebinde) an Kunststoffbooten, sowie als Verschleißschicht für Katamaran-Kufen angewandt werden. Der EPOXY FILLER kann in Schichten bis zu 5 mm aufgetragen werden und härtet zu einer harten, aber leicht schleifbaren Masse aus. Besonders einfache Anwendung durch Tuben mit Mischungsverhältnis 1:1. 

Für größere Auffüllarbeiten und als Komponente im Bereich einer Osmosesanierung findet der HEMPEL UNIVERSAL EPOXY SPACHTEL seinen Einsatz. Der UNIVERSAL EPOXY SPACHTEL ist absolut lösemittelfrei und kann in Schichtstärken bis zu 2 cm in einem Auftrag gespachtelt werden ohne zu schrumpfen. Zur verbesserten Haftung wird vorerst eine verdünnte Schicht mit dem HEMPEL LIGHT PRIMER empfohlen.

Tipp
GFK: Alte Farben total entfernen. Gelcoat mit HEMPEL PRE CLEAN säubern. Anschleifen mit 180er Papier. Mit Wasser säubern.
STAHL: Säubern mit HEMPEL PRE CLEAN, mit viel Frischwasser abspülen; Strahlen gemäß Sa 2 1/2 oder mit 120er Papier metallisch rein anschleifen.
ALUMINIUM: Säubern mit HEMPEL PRE CLEAN. Anschließend mit Frischwasser abspülen. Anstrahlen mit nichtmetallischem Strahlgut oder sehr gründlich mit 120er Papier anschleifen. V4A-STAHL, BLEI: Alte Farben total entfernen. Sehr gründlich anschleifen, Scheibe, max. 1000 Upm.
SPERRHOLZ: Gut anschleifen mit 60er Papier. Fläche gut säubern. Kanten mit HEMPEL LIGHT PRIMER + 20% HEMPEL THINNER 0845 versiegeln.

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Wie können Kratzer im Gelcoat behoben werden?

Ausbesserung von Kratzern im Gelcoat

Bei Feinschichtrissen in der Außenhaut muss die dunkel erscheinende Glasharzschicht mit Gelcoat (Deckschichtharz) vor Wasserzutritt geschützt werden, damit sie nicht im Laufe der Zeit an Festigkeit einbüßt. Wir empfehlen Ihnen dafür unser YC GELCOAT-REPAIR-KIT aus dem YACHTCARE-Sortiment.Die nötige Gelcoatmenge (alle sieben Gelcoat Farben sind untereinander mischbar und mit den sechs PUR-PIGMENT PASTE (abtönbar) entnehmen. Je 100g Gelcoat mit ein bis drei Gramm Härter (bei 20 °C wählt man zwei Gramm, bei 16 °C drei Gramm) entsprechend ein bis drei Gew.-oder Vol.-Prozent langsam und gründlich vermischen, damit keine Luft mit eingerührt wird. Soviel Reparaturmasse mit Spachtel oder Pinsel auf die Schadenstelle bringen, dass die abgedeckte HOSTAPHAN-FOLIE leicht erhaben ist. Die Folie mit dem beliebigen Klebfilm ringsum befestigen und möglichst planstreichen. Die Folie mit einem Pappstück gleicher Größe abstützen. Die Stützpappe wieder mit Klebfilm am Rumpf befestigen. Das Pflaster nach ca. zwei Stunden entfernen und die Reparaturstelle vorsichtig nachschleifen. Dabei die Körnung von 220 – 600 benutzen. Unterwasser-Reparaturstellen mit einem Heizlüfter oder einem Heißluftgebläse vorsichtig erwärmen und so nachhärten.

Eine ausführliche Arbeitsanleitung erhalten Sie bei Aufruf des pdf-Download !

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Wie werden Laufflächen rutschfest?

Rutschfeste Laufflächen

Um eine rutschfeste Oberfläche zu erhalten, mischt man der flüssigen Farbe beim letzten Anstrich HEMPEL ANTI SLIP bei. In eine Dose Farbmaterial werden 80g HEMPEL ANTI SLIP eingerührt. Das Granulat ist speziell auch für Trittflächen auf Surfboards in Verbindung mit HEMPEL POLY BEST geeignet.

Eine weitere Alternative: YC ANTI SLIP COAT

Mit  YC ANTI SLIP COAT kann der Eigner gezielt mit einem geringen Aufwand eine rutschsichere Decksbeschichtung herstellen. Diese Beschichtung ist ein Antirutschanstrich für alle GFK-Untergründe. Das Polyester-Topcoat besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber chemischen Belastungen und ist seewasserfest.

Weitere Angaben zur Verarbeitung und Anwendung finden Sie in unserem pdf-download.

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Wie werden Anti-Rutsch-Beläge effektiv gereinigt und gepflegt?

Reinigung und Pflege von Anti-Rutsch-Belägen

Neben den bereits in GFK eingearbeiteten Strukturen gibt es  auf dem Markt eine große Auswahl von sog. Anti-Rutsch-Belägen. In der Regel bestehen diese aus einem Gummi-Kork- oder Polyurethan-Granulat-Gemisch.
Nutzung und  Witterung hinterlassen ihre Alterungsspuren. Eine kosmetische Verjüngungskur wäre dringend angebracht.
 

Die Forschung- & Entwicklungsabteilung von YACHTCARE hat sich diesem Problem angenommen und mit dem YC DECK-CLEANER.

Download der pdf-Datei

 

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Wie kann die Bilge wirkungsvoll abgedichtet werden?

Abdichtung der Bilge

Die Bilge ist zwar optisch unbedeutend, offenbart aber Undichtigkeiten im Motorenbereich frühzeitig. Auch zum Schutz des Bootsbaumaterials sollte sie mit einer Farbe behandelt werden, die gegen Öl und andere Rückstände, beständig ist. HEMPEL MULTICOAT kann diesen Bereich gut konservieren.

Vor dem Anstrich muss der Untergrund trocken, sauber und fettfrei sein. Hierfür eignet sich HEMPEL PRE CLEAN. Er kann - je nach Grad der Verschmutzung - mit Wasser verdünnt werden.

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Wie werden verschmutzte und stumpfe Flächen wieder glänzend?

Reinigen, Auffrischen und Konservieren von Decks- und Freibordflächen

Reinigung von Kunststoffoberflächen
Verschmutzte Kunststoffe und lackierte Metall- und Holzflächen säubert und pflegt man mit YC BOAT POLISH. Die in der Flüssigkeit enthaltenen Bestandteile lösen Schmutz an und entfernen ihn beim Reiben wirkungsvoll. YC BOAT POLISH wird auf ca. 0,5 m² mit einem feuchten Tuch aufgebracht und durch kreisende Bewegungen mit einem Tuch nachpoliert, bis eine hochglänzende Fläche erreicht ist. So wird ein Teilstück nach dem anderen bearbeitet.

Auffrischen von ausgeblichenen Kunststoffoberflächen
Matte, verwitterte und verkreidete Stellen auf Gelcoat- und Lackflächen entfernen Sie zuverlässig mit YC REFINISH 1 Schleifpaste. Diese Paste verändert ihre Rauigkeit beim Schleifen selbstständig von einer 600er auf eine 1200er Körnung und ist damit Schleifpaste und Politur in einem. YC REFINISH 1 ist silikonfrei. Die Paste wird idealerweise maschinell mit einem Schaum-Pad aufgetragen. Aus dem YACHTCARE-Sortiment bietet sich der passende YC POLISHING FOAM PAD zur Verarbeitung von YC REFINISH 1 an.

Schützen von Kunststoff-& Lackoberflächen
Einen dauerhaften Schutz-Wachsfilm auf dem Überwasserbereich erzeugen Sie mit YC BOAT WAX oder YC LIQUID BOAT WAX. Dieses Produkt, auf der Basis von bestem brasilianischen Carnauba-Wachs, gibt durch den eingebauten UV- Stabilisator einen Langzeitschutz. Für die Saison-Versiegelung empfehlen wir zwei Aufträge.

Eine dauerhafte Nano-Versiegelung erreichen Sie mit der YC EASY TO CLEAN Emulsion.

Flächen, die zuvor mit YC BOAT CLEANER, YC BOAT POLISH oder YC REFINISH 1 bearbeitet worden sind, sollten unbedingt nachhaltig mit Wachsen, Polituren oder Nano-Versiegelungen eine Langzeitschutz erhalten.

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Wie können Lack-u. Kunststoffoberflächen nachhaltig konserviert werden?

Konventionelle Langzeit-Konservierung:

Einen dauerhaften Schutz -Wachsfilm auf dem Unterwasserschiff erzeugen Sie mit YC BOAT WAX oder YC LIQUID BOAT WAX. Dieses Produkt, auf der Basis von bestem brasilianischen Carnauba-Wachs, gibt durch den eingebauten UV-Stabilisator einen Langzeitschutz. Für die Saison-Versiegelung empfehlen sich zwei Aufträge.

Die Flächen im Vorwege mit YC BOAT CLEANER (ggf. auch mit YC BOAT POLISH)  reinigen und aufpolieren. Danach YC BOAT WAX auf einen halben Quadratmeter Oberfläche mit einem Schwamm oder einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen reichlich auftragen. Einige Minuten später kann das Wachs mit der Hand auspoliert werden. Dazu saubere weiche Tücher verwenden. Nach zwei Stunden ggf. einen zweiten Wachsauftrag vornehmen.

Neue Technologie: Die Nano-Langzeitkonservierung:

Grundsätzlich erzeugt die Nanotechnologie Beschichtungen, die wasser – bzw. ölabweisend sind. Die behandelten Oberflächen erhalten einen sogenannten  easy-to-clean-Effekt. Die Nano-Versiegelung verringert die Anhaftung von Wasser, Ölen und Verschmutzungen und die behandelten Flächen lassen sich deutlich einfacher reinigen.

YC EASY-TO-CLEAN ist eine Emulsion auf Basis der modernsten NANO-Technologie, die in einem Arbeitsgang reinigt und versiegelt. Der Auftrag der Emulsion erfolgt gleichmäßig mit einem Tuch und wird nach ca. 30 Minuten unter kreisenden Bewegungen mit leichtem Druck aufpoliert. Der hierfür  notwendige Kraftaufwand ist im Gegensatz zur konventionellen Oberflächenbehandlung weitaus geringer.

 

 

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Was bewirkt den Lotus oder Nano - Effekt?

Nano Technologie

Diese neuartige Technologie findet ihre Anwendung in der Oberflächen -versiegelung verschiedenster Bereiche.

Erobert hat diese Technologie nun auch den Marine- und Freizeitbereich. Mit dem neuen Produkt YC EASY TO CLEAN haben wir eine Nano-Emulsion, die in einem Arbeitsgang reinigt und versiegelt.

Wie diese Technologie funktioniert und was genau dahinter steckt erfahren per Klick auf den pdf-download.

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Wie kann vergrautes Holz porentief gereinigt und wieder aufgehellt werden?

Reinigung von Holz

Durch den Einsatz von YC TEAK-CLEANER kann vergrautes Holz wirkungsvoll und porentief gereinigt und aufgehellt werden, ohne das Holz zu schädigen. Speziell vergraute Teakdecks werden wieder frisch, hell und sauber. Das Holz und die Fugenmasse werden durch YC TEAK-CLEANER nicht angegriffen. YC TEAK-CLEANER ist die ideale Vorbereitung des Untergrundes für eine Behandlung des Holzes mit dem YC TEAK ÖL oder dem HEMPEL TEAK OIL. Aber auch für Teak-Decks, die unbehandelt bleiben sollen, ist die Reingung mit YC TEAK-CLEANER die schonende Lösung.

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Wie bleibt der typische Charakter des Holzes möglichst lange erhalten?

Die Behandlung von Teakholz im Außenbereich

Teakholz ist ein sehr ölhaltiges Holz. Wenn das Öl aus dem Holz entweicht (z.B. durch UV-Strahlung), geht der natürliche Charakter des Teakholzes verloren, das Holz wird grau und unansehnlich. HEMPEL TEAK CLEANER ist zur Reinigung von Teak-Flächen vor der Behandlung mit HEMPEL TEAK OIL oder HEMPEL TEAK FINISH, aber auch während der Saison, bestens geeignet. Es greift Polyesterteile (z.B. Gelcoat) und lackierte Flächen nicht an.

HEMPEL TEAK OIL und HEMPEL TEAK FINISH sind Produkte mit natürlichem Teaköl, sie konservieren und versiegeln das Holz; der typische Charakter des Holzes bleibt lange erhalten. Das Holz ist weniger schmutzanfällig und gegen Witterungseinflüsse geschützt. HEMPEL TEAK OIL ist ein niedrigviskoses Naturöl, das gut in das Holz eindringt. Es enthält einen Antifäulnis-Zusatz.HEMPEL TEAK OIL ist geeignet für neues und bereits behandeltes Teakholz außen (z.B. Deckflächen) und innen. Enthält kein Mineral- und Silikonöl, daher rutschgehemmtes Deck.

HEMPEL TEAK FINISH ist ein pigmentiertes, niedrigviskoses Naturöl mit Anti-Fäulniszusatz, das gut in das Holz eindringt. Es ist besonders für dunkles Naturholz und Teakholz geeignet, nicht aber für Deck-Laufflächen. Es kann auf neues und bereits behandeltes Holz innen und außen aufgebracht werden. Enthält kein Mineral- und Silikonöl.

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Wird ölgetränktes Holz vor Wasser sicher?

Die Traditionelle Holzkonservierung

Wer ein schönes Holzschiff hat, möchte die Holzmaserung und den Holzcharakter voll zur Geltung bringen und gleichzeitig das Holz schützen.

Die übliche Methode fällt meist auf eine transparente Klarlackierung. Ein Lack unterliegt leider auch den Alterungsprozessen und wird im Laufe der Zeit rissig oder platzt ab. Feuchtigkeit kann unter den Lack kriechen und es führt zu matten Stellen und sogar Schädigungen des Holzes.

Die Alternative :  YACHTCARE BASIC OIL  1 und YACHTCARE FINISH OIL  2

Eine ausführliche Arbeitsanleitung mit anschaulichem Fotomaterial unterstützt, finden Sie in dem pdf-Download.  

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Wie kann notdürftig eine Leckabdichtung vorgenommen werden?

Notreparatur: Leckabdichtung

Hat die Außenhaut eines Bootes einen Riss, so kann man von der Innenseite her (falls zugänglich, auch von aussen) notdürftig mit der YC POLYGLAS REPAIR KIT eine Abdichtung vorgenommen werden. Das Boot kann notfalls eine Stunde nach der Reparatur vorsichtig wieder in Betrieb genommen werden. Bei nächster Gelegenheit wird die Reparatur dann mit Bootsbauharz wiederholt. Längs des Risses wird beidseitig in mindestens 10 cm Breite (für jede weitere Glaslage 5 cm Breite mehr) die GFK-Wand ähnlich einer Schäftung zum Riss hin (Steigung 1 :10) durch Anschleifen verjüngt. Auf die gereinigte Fläche wird als erstes ein 10 cm breiter, dann 15 cm breiter usw. Mattenstreifen auftapeziert, bis das Verstärkungslaminat um 10% dicker ist als die Originalwand. Die letzte Mattenlage wird überschliffen. Dann schleift man den Riss von der Außenseite her muldenförmig aus, tapeziert zwei bis in die gesunden Flächen ragende Mattenstücke auf und deckt mit dem schnellhärtenden Polyesterharz Anstrich und 20 Minuten später mit Spachtelmasse ab.

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Kollisionsschäden dauerhaft beseitigen?

Reparatur von Löchern im GFK-Rumpf

GFK ist zwar sehr strapazierfähig, aber leider lassen sich durch Kollision mit Felsen, Steganlagen oder einem anderen Schiff bei einer Regatta schwerere Beschädigungen wie Löcher oder Brüche nicht immer vermeiden. Zum Glück für alle Eigner ist Glasfaserverstärkter Kunststoff aber ein Material, welches sich sehr gut reparieren, verändern und verstärken lässt. Mit etwas handwerklichen Geschick kann man die kleineren Schäden selbst und damit kostensparend reparieren. Fleiß und Geduld bei der Arbeit belohnen den Eigner nachher mit einem nicht mehr sichtbaren Schaden.

Eine ausführliche Arbeitsanleitung mit anschaulichem Fotomaterial unterstützt, finden Sie in dem pdf-Download. 

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Wie wird die Reparatur einer Sandwichkernablösung durchgeführt?

Reparatur einer GFK-Sandwich-Kernablösung

Das Knacken und Knistern des Decks bei Belastung, oder das auffällige Nachgeben der Deckschicht sind erfahrungsgemäß die deutlichsten Anzeichen für eine Ablösung des Laminats vom Sandwichkern. Eine genaue Bestimmung über das Ausmaß der Schadensstelle ist notwendig, damit die geeignete Reparaturmaßnahme ergriffen werden kann. Die Ablösung des Kerns vom Laminat bedarf eine geringfügigeren Reparatur, als wenn das
Kernmaterial zusätzlich durch Wasseraufnahme geschädigt und aufgeweicht ist. Durch Abklopfen z.B. mit einem Gummihammer kann man an der Klangänderung den intakten von dem gelösten Bereich unterscheiden.
Der schadhafte Bereich erzeugt in der Regel einen dumpferen Ton mit wenig Resonanz. Aus das Durchfedern bzw. Nachgeben der Deckschicht unter leichtem Druck ist ein deutliches Indiz zur Eingrenzung.
Durchnässte Sandwichkerne erzeugen zudem „Quietschgeräusche“. Sandwichkernablösungen vom GFK-Laminat des Schiffdecks stellen eine erhebliche Schwächung der Gesamteinheit dar und sollten umgehend repariert werden.

Eine ausführliche und fachkundige Arbeitsanleitung finden Sie in dem Download.

Download der pdf-Datei

 

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Wie wird eine Reparatur unter Wasser durchgeführt?

Notreparatur von Rissen und kleinen Löchern

Die schnelle und einfache Reparatur von Rissen und kleinen Löchern für Untergründe wie Metall, Polyester, Holz, Glas und zahlreiche Kunststoffe im Über- und Unterwasserbereich mit YC EASY EPOXY.

Um optimale Resultate zu erreichen, muss die Anwendungsfläche vor Gebrauch gründlich gereinigt und aufgeraut werden.

YC EASY EPOXY ist ein 2-komponentiges Reparatursystem in einem Strang von ca. 8 mm Länge. Die erforderliche Menge abdrehen oder abschneiden. Mit den Fingern mischen und durchkneten, bis eine einheitliche Farbe ohne Schlieren entsteht. (Mischdauer: ca. 2 Minuten) Die Mischung sofort auf die Reparaturstelle aufbringen. Kräftig auf die Risse und Löcher drücken.

Bei Anwendung auf nassen oder feuchten Oberflächen das Material mit Kraft aufbringen und den Druck einige Minuten halten. Bei Anwendung unter Wasser sollte beim Andrücken von YC EASY EPOXY auf die Oberfläche eine Polyäthylen- Folie benutzt werden, um das Haften an den Fingern zu vermeiden.

Beim Trocknen wird das Produkt weiß . Es schrumpft und vergilbt nicht.

Man kann die mit YC EASY EPOXY behandelte Fläche eine Stunde nach dem Auftrag bohren, schrauben, bearbeiten, beizen oder überlackieren

Überschüssiges Material vor der Härtung entfernen.

Eine glatte Oberfläche erhält man, indem man, bevor das Material zu härten beginnt, mit angefeuchteten Fingern oder einem feuchten Tuch das Material glatt streicht.

Die Anwendung von YC EASY EPOXY auf Polyäthylen oder Polypropylen wird nicht empfohlen.

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Wie kann ein Gewinde hergestellt werden?

Das Verkleben und Abdichten von Metall

Das Füllen von Löchern und Rissen, zum Verbinden und Abdichten von Stahl, Aluminium, Blei, Holz und vielen anderen Werkstoffen wird mit

YC STEELBOND zum Kinderspiel. YC STEELBOND kann zum „Kaltschweißen“, formen und isolieren genutzt werden. Gewinde können hergestellt und erneuert werden.
Die zu verarbeitenden Flächen müssen sauber, trocken, rost-, farb- und fettfrei sein. Ein Aufrauen der Kontaktflächen verbessert die Verbindung, ebenso Hafthilfen wie Kerben, Nuten usw.
YC STEELBOND und Härter sorgfältig vermischen. Das richtige Mischungsverhältnis ist proportional der Menge des Röhrcheninhalts zum Tubeninhalt, d.h. halber Röhrcheninhalt zu halbem Tubeninhalt.  Wir empfehlen, das komplette Gebinde miteinander zu vermischen, um eine optimale Vernetzung zu gewährleisten. Nur soviel Material anmischen, wie in 30 Minuten verarbeitet wird.

YC STEELBOND ist im angemischten Zustand sehr gut formbar. Dazu befeuchtet man das Werkzeug mit Wasser und Spülmittel.

Zum Füllen:
Als Füllmaterial wird YC STEELBOND wie eine Spachtelmasse verarbeitet. Es verbindet sich mit allen Metallen, Gussteilen (Grauguss, Spritzguss, Aluguss etc.), Holz, Eternit, Keramik, Beton, usw. Risse vorsorglich an den Enden aufbohren, um ein Weiterreißen zu vermeiden. Riss möglichst auf 2/3 der Wandstärken v-förmig ausweiten und mit YC STEELBOND füllen. Lunker in Gussteilen werden ohne Wärmeeinwirkung, d.h. spannungsfrei und dauerhaft ausgebessert. 

Fehlbohrungen, ausgerissene Gewinde oder verschlissene Bohrungen auf das zweifache des ursprünglichen Durchmessers aufbohren und mit YC STEELBOND füllen. Nach dem Aushärten kann ein neues Gewinde in YC STEELBOND geschnitten werden. Ein Gewinde kann auch hergestellt werden, indem eine Schraube in YC STEELBOND eingesetzt wird. Dann unbedingt vorher das Gewinde mit einem geeigneten Trennmittel (z.B. Trennwachs oder Trennspray) behandeln, da sonst die Schraube "kalt geschweißt" wird und festsitzt.

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Wie werden Fugen elastisch abgedichtet?

Elastisch kleben und abdichten

Eine gute Kleb- und Dichtmasse muss eine starke Flankenhaftung (evtl. unterstützt durch einen Primer) und eine gleichbleibende Elastizität über lange Zeit und eine hohe Reißdehnung vorweisen. Sie muss seewasserfest und überlackierbar sein. Diese Anforderungen erfüllt YC UNIFLEX MARINE in den Farben weiß und schwarz.
Diese Kleb- und Dichtmasse ist ein 1-komp. Polyurethanprodukt, das im ausgehärteten Zustand schleifbar und mit Acryl- und 2-komp. Lacken überlackierbar ist. Bei der Überarbeitung mit Kunstharzlacken (Alkyd) wird ein Vorversuch empfohlen.

Anwendung:
Die Flanken bzw. Klebflächen intensiv säubern, gegebenenfalls aufrauen. Um eine Haftung an drei Flanken zu vermeiden, wird bei breiteren Fugen die dritte, nicht zugbelastete Seite mit einem Klebestreifen abgedeckt. Kunststoffoberflächen säubern und entfetten, YC UNIFLEX MARINE Strang auftragen, kurz anhärten lassen und mit wassernassem Werkzeug (Finger u. Schutzhandschuh) formen. Benachbarte Flächen ggf. mit Klebeband abdecken. Überschüssiges Material gut aushärten lassen, mit einem Messer entlang der Außenkante vorsichtig einritzen und in einem Stück abziehen.

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Was sind Glasmatten?

Die wichtigsten Faserverstärkungen

Sie sind die bekannteste Faserverstärkung. Glasfasern in 50 – 53 mm Längewerden in gleichmäßiger Häufigkeit reglos geschichtet und durch ein aufgesprühtes Bindemittel zu Matten verschiedener Stärke fixiert. Sie sind in Flächengewichten zwischen 150- und 600g/m² handelsüblich. Die Binder der Glasmatten werden nur von Polyesterharzen gelöst. Es gibt sie als emulsionsgebundene- und pulvergebundene Matten. Erstere wurden lange Zeit auch im Bootsbau eingesetzt, das sie sich schneller tränken lassen. Wegen der höheren Wasserbeständigkeit werden heute nur noch pulvergebundene Matten eingesetzt.

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Was besagt das Glasmattenflächengewicht (z.B. 450 g Matte)?

Mattengewicht

Es bedeutet, dass ein Quadratmeter Glasmatte 450 Gramm wiegt. Der Harzverbrauch richtet sich nach dem Mattengewicht. Das dreifache an Mattengewicht wird als Laminierharz pro m² benötigt.

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Wirkt ein Antifouling immer?

Einschränkungen für Antifoulingwirksamkeiten

Das Antifouling wirkt immer, aber das Ausmaß von Bewuchs kann sehr starken Schwankungen unterliegen. Ursachen hierfür sind z.B. :

  • Veränderung der Wassertemperatur
  • Verschmutzungen aus Einleitungen von Industrie und Landwirtschaft
  • Menge des einfallenden Sonnenlichtes
  • Wasserbewegungen
  • Fliessgeschwindigkeit des Gewässers  

Antifoulings können nur in der empfohlenen Schichtstärke wirken. Es sollte immer der errechnete Farbbedarf auf den Rumpf aufgetragen werden, um einen ausreichenden Bewuchsschutz zu gewährleisten. Auch wenn man dann eine weitere Schicht unvorhergesehen auftragen muss. Unterschiedliche Personen tragen Farbe in unterschiedlichen Schichtstärken auf. Bei einer zu geringen Schichtstärke verliert man ggf. zu früh die zugesicherte Schutzwirkung und hat Bewuchs am Rumpf.

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Welche verschiedenen Wirkungsprinzipien von Antifoulings gibt es und wie funktionieren sie?

Verschiedene Wirkungsprinzipien von Antifoulings

Hartantifoulings (HARD RACING, GLIDE SPEED)
Der Begriff "Hart" bedeutet, dass das Bindemittel dieser Antifouling-Farben wasserunlöslich ist. Wenn das Schiff im Wasser liegt, werden die Wirkstoffe aus dem harten Bindemittel, der sog. Matrix, ausgelaugt und an das Wasser abgegeben. Das leere Bindemittelgerüst bleibt stehen, man erkennt dies an einer leichten Farbveränderung. Vor einem Neuanstrich sollte das leere Gerüst abgeschliffen werden, damit die neue Farbschicht gut auf dem Untergrund haftet. Die Wirkungsdauer des Antifoulings verlängert sich durch eine höhere Schichtstärke. Die Biozide müssen allerdings einen immer längeren Weg durch die leere Matrix zurücklegen. Man kann die Oberfläche erneut aktivieren, indem man sie leicht abbürstet. HEMPEL´s HARD RACING und GLIDE SPEED haben ein sehr breites Anwendungsspektrum. Sie sind sowohl für den Einsatz in Nord- und Ostsee, wärmere Gewässer wie das Mittelmeer (Ausnahme Farbton weiß 10000) und Binnengewässer geeignet. Bitte beachten Sie die regionalen Verordnungen und Bestimmungen für Ihr Wassersportrevier, bevor Sie Antifouling verwenden.

Selbsterodierende Antifoulings (MILLE DYNAMIC, MILLE ULTIMATE, GLIDE CRUISE,  MILLE STAR, ALU XTRA, YACHTCARE ECO)
Der selbsterodierende Effekt dieser Antifoulings beruht auf dem wasserlöslichen Bindemittel. Die spezielle Copolymer-Kombination wird durch das am Rumpf vorbeiströmende Wasser langsam abgewaschen. Dadurch wird die nächste Schicht von Wirkstoffen aktiviert. So liegt ständig bioaktives Material an der Oberfläche. Ein weiterer Vorteil ist die permanente Glättung des Rumpfes, was sich in einer Verminderung des Reibungswiderstandes im Wasser und damit durch höhere Geschwindigkeit, bzw. geringeren Kraftstoffverbrauch bemerkbar macht. Weil keine leere Bindemittelmatrix stehen bleibt, können selbsterodierende Antifoulings ohne Schleifen wiederum mit gleicher Qualität überstrichen werden. Nach dem Aufslippen soll der Rumpf mit geringem Wasserdruck gereinigt werden, eine Hochdruckreinigung würde unnötig viel Material abwaschen. Wenn Verschmutzungen auftreten, können diese mit einem rauen Schwamm oder einer Bürste entfernt werden. Damit während der gesamten Saison der Schutz gewährleistet ist, müssen selbsterodierende Antifoulings in ausreichender Schichtstärke aufgetragen werden. Bitte beachten Sie die regionalen Verordnungen und Bestimmungen für Ihr Wassersportrevier, bevor Sie Antifoulings verwenden. Selbsterodierende Antifoulings sind für den Einsatz in kalten und warmen Gewässern, auch Binnengewässern, geeignet. In Tidengewässern, in denen das Schiff zeitweise trockenfällt, könnte es in seltenen Fällen zu einem schnelleren Abrieb des Antifoulings kommen.

Dünnschicht-Antifouling (WATER GLIDE)
Dünnschicht-Antifoulings wirken nicht durch Abgabe von Wirkstoffen an das Wasser, sondern durch eine sehr glatte Fluorpolymer-Oberfläche, die den Organismen die Anhaftung erschwert. Im Bindemittel gebundenes Kupfer unterstützt durch seine biozide Wirkung den Bewuchsschutz. Die extrem glatte Oberfläche sorgt für einen äußerst geringen Reibungswiderstand im Wasser und damit für hohe Geschwindigkeiten und geringen Kraftstoffverbrauch. Dünnschicht-Antifoulings haben sehr schnelle Trocknungszeiten, sie können bereits 5-6 Stunden nach dem Anstrich mit Wasser in Kontakt gebracht werden. Der Anstrich kann aber auch bis zu 6 Monaten vor dem Abslippen erfolgen. Wiederholungsanstriche können ohne Anschleifen direkt auf die gereinigte Oberfläche aufgetragen werden. Geeignet für den Einsatz in allen Binnengewässern sowie in Nord- und Ostsee. Wegen des Kupferanteils dürfen diese Antifoulings nicht auf Aluminiumschiffen verwendet werden, hier besteht die Gefahr von galvanischer Korrosion. Stahlschiffe müssen in ausreichender Schichtdicke zweikomponentig grundiert sein.

 

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Wie kann die professionelle Osmosesanierung- und prävention durchgeführt werden?

HIGH PROTECT für den Profi

Der bewährte Dickschichtprimer HIGH PROTECT wird seit vielen Jahren erfolgreich in Bereichen der Osmosesanierung und -prävention eingesetzt.

Die professionelle und schnelle Verarbeitung durch den Einsatz einer Airless - Spritzanlage bringt eine effektive
Zeit- und Kostenersparnis.

Detaillierte Angaben zur Verarbeitung und Anwendung finden Sie in dem pdf download. 

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Welche Vorgehensweise ist bei einer Osmosesanierung zu beachten?

Behandlung von Osmose

Wenn bei GFK-Booten am Unterwasserschiff und am Wasserpassbereich Blasen auftreten, kann es sich um Osmoseschäden handeln. Osmose kann entstehen, wenn Wasser (in molekularer Form, also als Wasserdampf) in das Laminat bis zur Glasfaser eindringt. Dort entsteht mit wasserlöslichen Kristallen aus der Glasverstärkung eine Salzlösung. Diese konzentrierte Lösung versucht nun, sich zu verdünnen, indem sie immer mehr Wassermoleküle durch die Gelcoatschicht hindurch anzieht. Es kommt an dieser Stelle zu einer Volumenvergrößerung im Laminat, die sich als Blase darstellt. In diesen Blasen können Drücke von bis zu 5,5 bar herrschen. Osmoseschäden sind nicht vorhersehbar. Sie können nach 1-2 Jahren, aber auch erst nach 8-10 Jahren auftreten. Sie können auch sehr verschiedene Ursachen haben:

  • Schlechte Verarbeitung: Es sind Luftblasen in der Feinschicht (Gelcoat) oder im Laminat, in denen sich schnell Wasser  sammeln kann.
  • Die Feinschicht ist zu dünn oder mangelhaft vernetzt.
  • Die beim Bootsbau verwendeten Harze haben eine ungenügende Hydrolysebeständigkeit, d.h. sie bieten dem Wasser nicht genügend "chemischen" Widerstand.
  • Die erste Glasverstärkung unter der Feinschicht ist besonders gefährdet, Bestandteile davon gehen leicht mit Wasser in Lösung.

Wenn Sie solche Blasen an ihrem Schiff feststellen, sollten Sie möglichst bald nach dem Aufslippen des Bootes einige der Blasen öffnen, um zu prüfen, ob es sich wirklich um Osmose handelt. Die Prüfung soll möglichst früh stattfinden, weil sich Osmoseblasen teilweise wieder zurückbilden können, wenn das Unterwasserschiff an der Luft steht. Sind die Blasen mit einer braunen oder grüngrauen, faulig riechenden Flüssigkeit gefüllt, die stark sauer reagiert (mit pH- oder Lackmuspapier prüfen!), liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Osmoseschaden vor.

DOWNLOAD der detaillierten Information

 

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